Hundefreunde um besondere Rücksichtnahme gebeten
Nimmt doch die Mehrheit der Hundefreunde grundsätzlich Rücksicht auf die Tierwelt im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal, so haben wir in den letzten Tagen genau das Gegenteil dort erfahren müssen, und das in der Schonzeit!
Wir sind wahrhaftig keine Spaßbremsen, aber wenn fünf oder noch mehr Hunde weit ab von Wegen munter und vollkommen unkontrolliert durch die Wiesen und Wälder des Nonnenbachtals rasen und nicht einmal vor den Wasser- und Sumpfgebieten haltmachen, dann geht das entschieden zu weit.
Zugegebenermaßen sieht es zwar schön aus und zeigt auch, welche Freude Hunde untereinander haben und wie viel Leben in ihnen steckt, aber es tut, gelinde gesagt, den übrigen Lebewesen in der Natur wahrlich nicht gut. Und damit meinen wir nicht die übernatürlich vielen Mäuse im Nonnenbachtal, sondern das Rehwild, die Hasen, die Fasane oder auch die Wasservögel und andere, die sich zurzeit dort niederlassen. Sie suchen momentan alle ein ruhiges, geschütztes Plätzchen für die Geburt und Aufzucht ihres Nachwuchses. Das müssen wir respektieren! Gerade wir Hundefreunde sind doch in der Regel, der Natur besonders zugewandt.
Wir selbst haben auch einen Hund, einen Jack-Russell-Terrier. Doch sein "Herrchen" ist kein Jäger und wenn, dann nur mit der Fotokamera. Trastl (Spitzname), der mich täglich durchs Nonnenbachtal begleitet, hat schon als kleiner Welpe gelernt, bei dem Kommando "Steh" dort zu verharren, wo er sich gerade befindet. Das funktioniert bis heute sehr gut, auch wenn sich Wildtiere wie Rehe oder Hasen in der Nähe zeigen.
Und nur so habe ich die Möglichkeit, diese bildhübschen Wildtiere in Ruhe zu beobachten und sie auch eindrucksvoll abzulichten, wie die vielen Fotografien über Jahre in den "Westfälischen Nachrichten (WN)" und jetzt in unserer Online-Zeitung "Nottulner Blickpunkt (NB)" zeigen.
Fast alle Menschen empfinden bei Begegnungen mit diesen Tieren viel Freude und andere, insbesondere diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, erfreuen sich an den bebilderten Artikeln im NB.
Wir wollen das erst einmal nicht weiter ausführen, bitten aber alle Hundefreunde abschließend nochmals, dafür Sorge zu tragen, dass Ihr Hund oder Ihre Hunde nicht in diese geschützten Gebiete eindringen. Und das schon garnicht in der Schonzeit, in der die Wildtiere geboren und aufgezogen werden.
Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard



