Blickpunkt Nottuln
16.10.2026
Blickpunkt Nottuln
Hier nur ein Beispiel von eklatanten Stolperstellen im Ortskern unter der Lindenallee. Natürlich sind in den vergangenen Jahren viele Stolperstellen im Ortskern und auch darüber hinaus durch Wurzelwerk entstanden, die bei Unfallgefahr beseitigt werden müssen. Insbesondere ältere und behinderte Menschen sind dadurch massiv betroffen

Bäume nicht fällen, sondern erhalten

Platane wird weiterleben

Der Gemeinderat hat mit Mehrheit so entschieden, danke! Schließlich ging es hier nicht um einen Baum, sondern um viele Bäume in dem von Personen stark frequentierten Ortskern. Und nicht zu vergessen: Es ging hierbei auch um eine präjudizierende Entscheidung für die Zukunft aller Bäume. Leider gibt es im Ortskern viele weitere Pflasterschäden, verursacht durch das Wurzelwerk von Bäumen.
Wir haben im NB ausreichend darüber berichtet und diesen Artikel auch den Ratsmitgliedern über ihre Fraktionsvorsitzenden zugeleitet. Natürlich haben die Ratsmitglieder trotzdem eine präjudizierende Entscheidung getroffen, aber mit einer grundsätzlich anderen Neuausrichtung, nämlich: "Bäume erhalten und nicht fällen." Das allein gebietet uns der Umweltschutz, genauer gesagt, der Klima- und Naturschutz, insbesondere im durch den Klimawandel aufgeheizten Ortskern.

Eine andere Entscheidung hätte letztendlich auch das Aus für einige Bäume der Lindenallee mit fatalen Folgen für das örtliche Klima und den Naturschutz bedeutet. Denn auf der Seite des Stiftsplatzes sind ebenfalls eklatante Schäden und Stolperstellen festzustellen, die in einigen Fällen sogar die Schäden unter der Platane übersteigen. Siehe Bilder im Artikel: https://www.nottuln-blickpunkt.de/858-zerstoerung-des-oekosystems-im-ortskern-geht-weiter. Diese Stolperstellen hätten eigentlich auch unserem Bürgermeister bei seinem jeweils donnerstags durchgeführten Markteinkauf auffallen müssen. 

Weitere eklatante Pflasterschäden
Natürlich gibt es neben den innerörtlichen Stolperstellen auch außerhalb des Ortskerns Pflasterschäden, die eklatante Stolperstellen darstellen, die natürlich ebenfalls behoben werden müssen. Doch für ganz wichtig hält es unsere Redaktion erst einmal, die eklatanten Stolperstellen im Bereich der Lindenalle auf dem Stiftplatz, die besonders für ältere und behinderte Menschen eine akute Unfallgefahr darstellen, zu beseitigen.

Einstellung von Fachkräften in den Bauhof
Insofern stellt sich die Frage, ob es nicht aus Kostengründen sinnvoll ist, zwei junge Fachkräfte in den Bauhof einzustellen, die jeweils die in einem begrenzten Bereich auftretenden Pflasterschäden im und außerhalb des Ortskerns beseitigen. Bäume wachsen nun einmal immerfort und somit auch ihr Wurzelwerk. An Arbeit würde es ihnen daher sicherlich nicht mangeln.
Aus des Volkes Mund hören wir in Nottuln immer wieder: "Neben Managern und Koordinatorinnen brauchen wir in der Gemeindeverwaltung Nottuln auch Leute, die richtig zupacken können."

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard