Blickpunkt Nottuln
21.04.2026
Blickpunkt Nottuln

Olivia ist wieder schwanger ...

und brütet schon seit Wochen auf einem respektablen Nest


Nachdem Olivia im vergangenen Winter durch einen starken Kälteeinbruch leider ihren Nachwuchs verloren hat, ist sie wieder schwanger geworden. Bereits seit einigen Wochen brütet sie ihre Küken aus. Lange wird es voraussichtlich nicht mehr dauern, bis sie das Licht der Welt erblicken. Alle, die das Elend im vergangenen Jahr miterlebt haben, freuen sich natürlich mit den Eltern Olivia und Henry riesig darauf. Den Jahreszeitpunkt, den die beiden dieses Mal gewählt haben, bietet natürlich wesentlich günstigere Voraussetzungen für die Aufzucht der Küken, als beim letzten Mal.

Während Olivia größtenteils auf dem gut getarnten Nest sitzt, ist ihr holder Gatte Henry damit beschäftigt, alle übrigen Tiere vom Nest fernzuhalten. Er ist schon ein imposantes Kerlchen, wenn er sich nach oben reckt und seine mächtigen Flügel ausbreitet. Die hier momentan lebenden Kanadagänse nehmen alle schnell Reißaus, wenn er in seinem "aufgeblasenen" Zustand auf sie zuläuft. Auch die übrigen großen Wasservögel, die hier schon seit Jahren zu Hause sind,  ließen sich nicht lange bitten, sondern suchten ebenfalls das Weite.

Nun warten alle auf den Moment, an dem sich das kleine Wunder vollzieht und silbergraue, junge Küken das Licht der Welt erblicken. Sind sie erst einmal da, wird es nicht lange unbemerkt bleiben, denn sie sind Nestflüchter. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir den Standort nicht verraten, denn wir möchten, dass Olivia in Ruhe und Geborgenheit ihre Küken ausbrüten kann.

Unsere Redaktion wird aber weiter darüber berichten und wünscht Ihnen bis dahin eine gute Zeit.

Mit besten Grüßen

Karin und Jürgen Gerhard

"Der Wolf ist gekommen, um zu bleiben!"

Ein Statement für den Wolf, gegen die Wolfshysterie und seinen erleichterten Abschuss 

In ganz Deutschland leben gerade einmal rund 1600 Wölfe, davon ganze 30 in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Gegensatz dazu, soll es nach Aussage der "Zeit" mittlerweile über 100 000 Jäger in NRW geben. Na dann, "Horrido".

Wir verurteilen die jetzige Entscheidung der CDU/CSU-, der SPD- und der AfD-Abgeordneten im Bundestag, den Wolf als bejagbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Dadurch wird der bisherige Schutz des Wolfes aufgeweicht. Wölfe gelten nämlich nach dem Bundesnaturschutz-Gesetz als streng geschützte Art. Ein Abschuss ohne Ausnahme-Genehmigung ist eine Straftat und kann mit hohen Geldstrafen oder bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug geahndet werden.

Folgende Gründe sprechen nach wie vor gegen einen Abschuss des Wolfes:

1. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist nicht gegeben!
2. Der Wolf ist die Gesundheitspolizei des Waldes. Kranke und schwache Wildtiere dienen dem Wolf als Nahrung. Eine übermäßige Ausbreitung dieser Wildtiere wird so auf natürlichem Wege verhindert. Somit trägt der Wolf durch sein Jagdverhalten wesentlich zur Gesundheit und Stabilität der Wildpopulation bei.
3. Der Wolf spielt auch bei der Waldverjüngung eine entscheidende Rolle, und das allein durch seine Anwesenheit. Gerade Hirsche und Rehe meiden Waldflächen, in denen sich Wölfe aufhalten. Junge Bäume können hier ohne starken Verbiss groß werden.
4. Der Mensch sollte nicht die Rudelstruktur zerstören. Der Abschuss einzelner Tiere kann das soziale Gefüge zerrütten, das gilt insbesondere für den Leitwolf. Notgedrungen weichen dann unerfahrene, junge Wölfe auf leichtere Beute aus, wie beispielsweise Nutztiere. Das führt dann zu Problemen, die wir uns alle nicht wünschen, sondern vermeiden wollen.
5. Um den Riss von Nutztieren zu vermeiden, gibt es andere wirksame Einrichtungen zum Herdenschutz, wie bereits die Vergangenheit bewiesen hat. Dazu gehören wirksame Zäune und Hunde.
Bemerkenswert ist, dass es mal eine Zeit gab, in der Schäfer sagten: "Ich habe 1000 Tiere, davon sind 50 für die Bären und Wölfe in der Natur". Heute will niemand mehr etwas an die Natur abgeben, offensichtlich nicht mal dann, wenn ihm der wirtschaftliche Schaden vom Staat erstattet wird.
6. Wölfe sind übrigens von Natur aus scheu und meiden den Kontakt zum Menschen. Historisch bedingte und durch Schauergeschichten gewachsene Ängste spiegeln nicht die Wirklichkeit wider. Und wie bereits in meinem Gedicht gesagt: "Der Wolf hat Rotkäppchen nie gekannt!“ 

Hoffentlich findet die Legislative in NRW den richtigen juristischen Ansatz, das Jagdgesetz so zu verändern, dass der Abschuss eines Wolfes, wie bisher, die absolute, unumgängliche Ausnahme bleibt! Schließlich leben in NRW, wie bereits erwähnt, gerade einmal 30 Wölfe und das bei über 100 000 Jägern.
Bei so vielen Jägern wird wohl eher der Mensch, als der Wolf zum Problem.

Übrigens: Wertvolle Informationen und Aktuelles über den Wolf, einschließlich eines Meldeformulars über Wolfssichtungen, finden Sie beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen unter https://www.wolf.nrw/wolf/de/aktuelles, dem wir natürlich auch diesen Artikel übersandt haben.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Jürgen und Karin Gerhard

Natur/Umwelt

Geburten- und Brutzeit im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal
Die Wasserflächen und Feuchtwiesen sind für Hunde tabu

Nimmt doch die Mehrheit der Hundefreunde grundsätzlich Rücksicht auf die Tierwelt im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal, so haben wir dort in den letzten Tagen wiederholt genau das Gegenteil erfahren müssen, und das in der Schonzeit!
Wir sind wahrhaftig keine Spaßbremsen, aber wenn ein Rudel von rund 10 und mehr Hunden weit ab von Wegen munter und vollkommen unkontrolliert durch die Wiesen und Wälder des Nonnenbachtals rast und nicht einmal vor den Wasser- und Sumpfgebieten haltmacht, dann geht das entschieden zu weit. Es ist rücksichtslos, solche "Hundefreunde" machen den anderen das "Gedinge" kaputt. Das kann letztendlich dazu führen, dass in Zukunft jeder Hund im NSG angeleint werden muss, auch diejenigen, die gehorchen - Das wäre schade! (Rein juristisch betrachtet, gilt im NSG ohnehin die Leinenpflicht.)

Zugegebenermaßen kann es im Moment zwar ganz nett aussehen, wenn eine Hundemeute herumtollt und zeigt, welche Freude Hunde untereinander haben können und wie viel Leben in ihnen steckt - aber gelinde gesagt, tut es den übrigen schutzlosen Lebewesen im Naturschutzgebiet wahrlich nicht gut. Und damit meinen wir nicht die übernatürlich vielen Mäuse im Nonnenbachtal, sondern das Rehwild, die Hasen, die Fasane oder auch die Wasservögel und andere, die sich zurzeit dort niederlassen. Sie suchen momentan alle ein ruhiges, geschütztes Plätzchen für die Geburt und Aufzucht ihres Nachwuchses. Das muss respektiert werden! Gerade richtige Hundefreunde sind der Natur besonders zugewandt und nehmen Rücksicht, so zumindest unser Eindruck.

Unsere Redaktion hat auch einen Hund, einen Jack-Russell-Terrier. Doch sein "Herrchen" ist kein Jäger, und wenn, dann nur mit der Fotokamera. Trastl (sein Spitzname), der ihn täglich durchs Nonnenbachtal begleitet, hat schon als kleiner Welpe gelernt, bei dem Kommando "Steh" an dem Ort zu verharren, wo er sich gerade befindet. Das funktioniert bis heute sehr gut, auch wenn sich Wildtiere wie Rehe oder Hasen in der Nähe zeigen.
Und nur so hat sein Herrchen die Möglichkeit, diese bildhübschen Wildtiere in Ruhe zu beobachten und sie auch eindrucksvoll abzulichten, wie die vielen Fotografien über Jahre in den "Westfälischen Nachrichten (WN)" und jetzt in unserer Online-Zeitung "Nottulner Blickpunkt (NB)" zeigen.
Fast alle Menschen empfinden bei Begegnungen mit den Wildtieren viel Freude und diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, erfreuen sich an den bebilderten Artikeln im NB.

Unsere Redaktion will das erst einmal nicht weiter ausführen, bittet aber alle Hundefreunde abschließend noch einmal, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Hunde nicht in die geschützten Gebiete eindringen. Und das schon gar nicht in der Schonzeit, in der die Wildtiere geboren oder ausgebrütet und aufgezogen werden. 
Auch die Wasserfläche in der Wiese am Wasserwerk gehört zu den Schutzgebieten und ist wahrhaftig keine Hundebadewanne. Dort nisten momentan Wildgänse und Stockenten! Rehe werden hier in Kürze ihre Kitze setzen usw.

Übrigens: Eine Hundemeute gehört im Naturschutzgebiet an die Leine, sonst steckt ein Hund den anderen mit seinem Freiheits- und Rudeldrang sowie seinem Jagdtrieb an. Das kann ich als erfahrener Hundeausbilder, Übungsleiter und erfolgreicher Hundeführer im DVG und SV sagen. 

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Natur/Umwelt

Kröten und Bergmolche wandern zu ihren Laichplätzen

Die momentan steigenden Temperaturen sind der Anlass, dass sich die Kröten auf den Weg zu ihren Laichplätzen begeben. Heute Nacht entdeckten wir auf dem Ludgeruspättken die ersten Exemplare. Offensichtlich war der Mühlenteich ihr Ziel. In einem Abstand von einem halben bis zu einem Meter untereinander saßen sie ruhig auf dem Boden und waren ohne Taschenlampe kaum zu erkennen. Somit besteht die Gefahr, dass sie durch Fußgänger oder Radfahrer verletzt oder getötet werden können.

Kröten wandern oft mehrere Tage zu den bis zu mehreren Kilometern entfernten Laichplätzen, schließlich schaffen sie täglich nur rund einen halben Kilometer. Nachts halten sie sich oft auf dem durch Sonneneinstrahlung aufgewärmten Straßenasphalt auf, dort sind sie durch den Verkehr besonders gefährdet.

Alle Kröten scheiden übrigens aus den Drüsen ihrer warzigen Haut starke Bitterstoffe aus, die sie vor Hautparasiten, aber auch vor möglichen Fressfeinden wie Ringelnatter und Storch schützen. Haben Sie die Kröte mit bloßen Händen angefasst, sollten Sie danach auf keinen Fall ihre Augen oder ihren Mund berühren. Handschuhe sind beim Anfassen und Transportieren hilfreich. Diese Bitterstoffe sind  bereits in den  3.000 bis 8.000 Eiern, die sie in Laichschnüren ins Gewässer abgeben und somit auch in den daraus entstehenden Kaulquappen eingelagert. Sie schützen sie vor ihren Fressfeinden, den Fischen.

Erstaunt waren wir über einige Bergmolche, die wohl ebenfalls dasselbe Ziel, den Mühlenteich hatten. Aufgrund ihrer dunkelgrauen Oberseite waren sie nur schlecht auf dem Boden zu erkennen. Auch sie bewegten sich kaum und sind der gleichen Gefahr ausgesetzt. Bergmolche sind übrigens sehr hübsch und filigran, ihre Unterseite ist bei den Männchen orangerot gefärbt.

Wir möchten Sie bitten, in den nächsten Tagen überall Acht auf Kröten, Bergmolche und alle anderen Lurcharten zu geben, damit sie unverletzt ihre Laichplätze, in denen sie auch geboren wurden, erreichen. Die Kröten- und Bergmolchwanderung dauert noch mindestens bis Ende März an, kann sich aber aufgrund der Witterungsbedingungen noch bis Mitte April hinziehen. Nach dem Ablaichen (Ende März/Anfang April) zieht sich die Kröte wieder auf das Festland zurück und besiedelt Offenland, Wälder und gerne auch Gärten.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

 

Natur/Umwelt

Der "Übeltäter" wurde endlich gesichtet ...

Schon seit Wochen treibt der große Kerl wieder sein "Unwesen" im Nonnenbachtal: Formidable Erdhügel zeugen davon! Oft und lange habe ich auf der Lauer gelegen. Doch erst heute Morgen hatte ich das große Glück, ihn zu erwischen, obwohl er versuchte, sich hinter einem großen Erdhügel zu verstecken. Es ist wahrhaftig ein Prachtkerl, ein Königsmaulwurf eben, allerdings mit seltsam großen Ohren. In der Fachliteratur war nichts über diese seltsame Gattung zu erfahren, so tief ich auch recherchierte. 

Der Versuch, mit dem braunen Kerlchen mehr Tuchfühlung aufzunehmen, schlug fehl, blitzartig flüchtete er. Noch nie habe ich einen Maulwurf so schnell laufen sehen. Schon ein seltenes Exemplar, hat nicht nur lange Ohren, sondern auch noch lange Beine. Vielleicht handelt es sich ja um einen Neozoen beziehungsweise Neophyten.

Wir werden das quirlige Kerlchen im Auge behalten, schließlich sind Maulwürfe wahrhaftig keine Übeltäter oder treiben ihr Unwesen, sondern sind äußerst nützlich und unentbehrlich für das Ökosystem und den Artenschutz, denn:  

Sie sind Bodenverbesserer, indem sie den Boden belüften und lockern, was das Pflanzenwachstum fördert.
Sie sind Schädlingsbekämpfer, denn ein Maulwurf frisst täglich etwa die Hälfte seines Körpergewichts, darunter Engerlinge (Larven von Maikäfern), Schnakenlarven, Schnecken und andere Schädlinge, die Pflanzenwurzeln angreifen.
Sie vertreiben Kleinsäuger,
wie Wühlmäuse aus ihrem Revier.
Sie hinterlassen wertvolle Erde, denn der Aushub der Maulwurfshügel ist nährstoffreich und unkrautfrei. Diese Erde eignet sich gut als Pflanz- oder Anzuchterde (Darf aber aus einem Naturschutzgebiet nicht entnommen werden).
Und ganz wichtig: Sie fördern die Artenvielfalt, denn ihre unterirdischen Gänge bieten Schutz und Lebensraum für andere Tiere wie Wildbienen, Erdkröten und Regenwürmer.

Diese Pfundskerle sind also unentbehrlich für unser Ökosystem und die Artenvielfalt!

Da kann man nur hoffen, dass die Gemeinde Nottuln, als Eigentümer dieser Wiesen im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal, dafür Sorge trägt, dass der Landwirt, der hier die Mahd vollzieht, nicht alles plattwalzt, das ist nicht zulässig! 
Und das aus gutem Grunde, denn die Erdhügel sind überlebenswichtig für die geschützten Maulwürfe. Sie dienen dazu, Frischluft in das unterirdische Gangsystem zu leiten. Maulwürfe benötigen unbedingt den darin enthaltenen Sauerstoff. Werden die Löcher unter den Hügeln verschlossen, kann der Maulwurf ersticken. 

Maulwürfe sind übrigens nach der Bundesartenschutzverordnung und dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Es ist verboten, die Tiere zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Nester und Lebensstätten (Gänge) zu beschädigen. Hügel sind Teil des Gangsystems und dienen, wie bereits angeführt, der Belüftung des Gangsystems. Das Zerstören der Hügel (Plattwalzen) wird als Beschädigung der Lebensstätte gewertet. Verstöße hiergegen werden als Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern geahndet, insbesondere dann, wenn der Verstoß in einem Naturschutzgebiet stattfindet. 

Und wenn Sie als Naturfreundin oder Naturfreund im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal spazieren gehen, dann halten Sie Ausschau: Vielleicht begegnen ja auch Sie diesem großartigen, quirligen Königsmaulwurf. Er ist schon bemerkenswert, denn er verschwindet nicht wie üblich über den Maulwurfshügel in sein unterirdisches Gangsystem, sondern gibt Hackengas und sucht das Weite. Und wenn Sie ganz genau hinschauen, werden Sie vielleicht auch erkennen, um wen es sich hier wirklich handelt, oder?

Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Natur/Umwelt

Doch der kleine Vogel gilt auch als Symbol für den Besuch verstorbener Angehöriger 

Das kann ich durchaus bestätigen, denn kurz vor Weihnachten begegnete mir ein wunderschönes Rotkehlchen an der Grabstätte unserer Mutter auf dem Nottulner Friedhof. Ich war gerade mit Pflanzarbeiten beschäftigt und habe sie natürlich sofort unterbrochen. Das Rotkehlchen schaute mich prüfend an und untersuchte ganz nebenbei den von mir aufgewühlten Boden nach Nahrung. Kaum war es damit fertig, setzte es sich direkt vor mir auf die Grablaterne und genoss die von unten aufsteigende Wärme der dort brennenden Kerze; ganz schön clever.

Es war ein schöner gemeinsamer Moment des Vertrauens und des Innehaltens. Später begegnete mir ein weiteres, ebenfalls sehr hübsches Exemplar im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal.
Rotkehlchen singen übrigens fast das ganze Jahr über und vertreiben Eindringlinge in ihr Territorium - trotz ihres niedlichen Aussehens - sehr nachhaltig. Sie scheinen auch Überlebenskünstler zu sein, denn man sieht sie gegenüber anderen Singvögeln noch relativ oft.

Wir hoffen, auch Sie haben ein bisschen Freude an ihnen und vielleicht auch ein eigenes Rotkehlchen im Garten. Und wenn nicht, dann sollten Sie die Vögel zumindest über die kalte Jahreszeit füttern und einige Nistkästen (für Rotkehlchen sogenannte Halbhöhlen) an geeigneten Orten anbringen. Das Einflugloch oder der Einflugbereich muss zum Schutz vor der Wetterseite (Westen) und praller Mittagssonne (Süden) jeweils nach Osten oder Südosten zeigen.
Sie werden schon nach kurzer Zeit feststellen, dass hierdurch viel mehr Leben in Ihrem Garten entsteht und Sie einen sinnvollen Beitrag zur Artenschutzerhaltung leisten, siehe auch https://www.nottuln-blickpunkt.de/316-ueber-60-prozent-der-vogelarten-haben-stark-abgenommen.

Mit besten Grüßen 

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Über 60 Prozent der Vogelarten haben stark abgenommen

Die kleinen Piepmätze brauchen uns dringend

Schauen wir uns in den Gärten unserer Siedlung um, dann müssen wir leider feststellen, dass kaum noch Vogelhäuschen aufgestellt werden. Sicher, wir sind alle älter geworden, oft schon längst pensioniert, und so manchem ist es vielleicht zu viel Arbeit, die Vögel regelmäßig zu füttern. Doch wenn wir die neuesten Zahlen des IUCN (International Union for Conservation of Nature) hören, dann ist es dringend erforderlich, den noch vorhandenen Vogelbestand mit gezielter Zufütterung durch den Winter zu bringen. Ansonsten wird sich die derzeitige Entwicklung noch weiter verschlimmern. 

Deshalb unsere dringende Bitte: Stellen Sie an geeigneten Stellen Vogelfutterhäuser auf und befüllen Sie diese täglich. Wecken Sie dadurch auch das Interesse für Ihre Kinder. Denn es macht Freude, die unterschiedlichen Vogelarten beim Fressen durch ein Fenster beobachten zu können. Sei es ein Rotkehlchen, eine Meise, ein Zaunkönig oder auch "nur" eine Horde von Spatzen. Alle ermuntern uns mit ihrem fröhlichen Gezwitscher, wenn sie sich nicht weit vom Futterhaus tummeln und warten, dass ein Platz für sie frei wird. Und das geht meistens sehr schnell, denn es herrscht viel Leben in diesem Haus. Manchmal müssen sich die Gäste jedoch gedulden, dann hat sich wieder mal ein Eichhörnchen im Vogelhaus breitgemacht, und es dauert ein wenig länger. Doch zu guter Letzt werden alle satt!

Was das Futter betrifft, ist es besser, dieses selbst zu mischen. Man kann es auch so handhaben, dass man dem gemischten Streufutter weitere Sonnenblumenkerne zugibt, denn ihr Anteil ist meist zu gering, sie sind wohl etwas teurer. Zusätzlich mischen wir noch etwas Fettfutter für die "Weichfresser" darunter.

Natürlich befüllen wir jeden Abend das Futterhaus erneut, sonst haben wir am nächsten Morgen eine Reihe von Spatzen dort sitzen, die protestvoll durchs Küchenfenster hereinschauen. Manche fliegen sogar in den Blumenkasten und verleihen dem Protest massiven Nachdruck. Da heißt es, das Frühstück zu unterbrechen und erst einmal die Piepmätze versorgen. Mitunter ist ein kleiner Zaunkönig dabei, den man aufgrund seiner zwergenhaften Gestalt leicht unterschätzt. Doch dieser kleine Kerl weiß sich durchaus zu behaupten. Selbst die für ihn riesengroßen Amseln scheinen ihn nicht sehr zu beeindrucken, mutig erkämpft er sich seinen Platz im Futterhäuschen.

Und sind wir doch einmal ehrlich: Neben dem tristen Grau und Braun, den zurzeit vorherrschenden "Farben" im winterlichen Münsterland, sind es doch gerade jetzt, die farbenfrohen und lustig zwitschernden Vögel, die jeden Tag wie ein kleiner Lichtblick in unser Haus einfallen. Das ist allemal das Füttern dieser liebenswerten kleinen Geister wert. Einige Vogelarten, wie den farbenfrohen Gimpel, die Grünfinken oder die Stiglitze, haben wir in diesem Winter noch nicht in unserem Vogelfutterhaus gesehen, was angesichts der neuen Zahlen des IUCN nicht erstaunlich ist. Die primäre Ursache hierfür ist der starke Insektenrückgang um 75 % in den letzten Jahrzehnten. Die Vögel benötigen aber die Insekten (Eiweiß) als Nahrung für die Aufzucht ihres Nachwuchses.

Deshalb möchten wir noch einmal betonen, dass es angesichts dieser alarmierenden Entwicklung umso wichtiger ist, den noch vorhandenen jetzigen Bestand an Wildvögeln durch Zufütterung über den Winter zu bringen.

Und nun folgt eine kleine Reise durch die farbenfrohe Vogelwelt mit Fotografien aus vergangener Zeit in unserem Garten. 

Mit besten Grüßen
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Trauer und Freude liegen oft nah beieinander

Es war einmal ein schwarzes Schwanenpaar, das lebte glücklich und zufrieden in einer wunderschönen Landschaft im Münsterland. Sie war geprägt von grünen, saftigen Wiesen und umliegenden Wäldern. Mittendurch verlief ein Flüsschen, auf dem sie fast das ganze Jahr herumschwammen und die leckere Entengrütze verspeisten. Alle Menschen, die vorbeikamen, bewunderten das edle, sich äußerst zugetane Schwanenpaar und erfreuten sich seines Anblicks. 
Doch ihr großes Glück war leider nur von kurzer Dauer. Vollkommen unerwartet verendete einer der beiden.

Von nun an trauerte der allein zurückgebliebene Schwan und mit ihm alle Mitglieder des Angelvereins, die fast jede Woche das glückliche Paar zu Gesicht bekamen. Sie waren tief erschüttert über das Unglück und wollten dem trauernden Schwan helfen. Schnellstens einigten sie sich darauf, ihm einen neuen Partner zu besorgen. Das war aber einfacher gedacht als getan, denn sie kannten das Geschlecht des verstorbenen Schwans nicht: War es ein Männchen oder ein Weibchen? Schnell sammelten sie ein paar Federn von ihm ein und ließen sie untersuchen: Der Verstorbene war männlichen Geschlechts. 

Endlich konnte die Suche nach einem neuen Partner für die Trauerschwänin beginnen! Doch auch das gestaltete sich schwierig. In ganz Deutschland suchte man einige Monate vergeblich. Erst im Oktober 2024 wurde man in Sachsen-Anhalt fündig, und jetzt ging alles äußerst schnell! Mit dem Auto fuhr man nach Quedlinburg. Zum sicheren Transport brachte man den großen Schwan in einem ebenso großen Hundekäfig unter. Um den Reisestress zu reduzieren, wurde er mit einem Tuch zugedeckt. Nun konnte die für den Schwan doch ziemlich lange Reise in seine neue Heimat beginnen. 

Liebe auf den ersten Blick
Im neuen Zuhause angekommen, wurde der Käfig nahe seiner künftigen Gattin abgeladen und vorsichtig geöffnet. Der mächtige Schwan verhielt sich zögerlich, war hier doch alles furchtbar neu und ungewohnt. Als er jedoch seine hübsche Partnerin im Wasser schwimmend erblickte, war es mit seiner Zurückhaltung vorbei. Eilig spazierte er aus dem Käfig und gesellte sich zu ihr. Intensiv musterte er seine Braut und es entstand sofort der Eindruck: Das ist Liebe auf den ersten Blick!
Und wahrhaftig, es dauerte nicht lange, und die beiden vereinigten sich. Dann war die Schwänin für einige Zeit verschwunden, vermutlich brütete sie an einem sicheren Ort. Bereits Ende Oktober war die Überraschung perfekt: Vier silbergraue, flauschige Küken schwammen mit ihren Eltern auf dem Wasser. Einige Tage später konnte man sie bereits auf der Wiese grasen sehen, ein bezaubernder Anblick!

Nun wünschen sich alle Beteiligten, dass wenigstens die drei noch verbliebenen Küken den Winter überleben. Mit rund sechs bis acht Monaten werden sie flügge, aber das liegt noch in weiter Ferne. Ursprünglich kommen die Schwarzschwäne aus Australien, und dort ist der Winter viel milder als in Deutschland, die Tage sind meist sonnig.
Im Gespräch mit dem Angelverein erfuhr unsere Redaktion, dass sich seine MItglieder weiter um das Wohlergehen der Schwanenfamilie kümmern wollen. Auch wir werden dort so oft wie möglich vorbeischauen.

Hoffentlich hat Ihnen die Schwanengeschichte gefallen und Sie berührt, denn sie ist eine wahre Geschichte! Sie erklärt übrigens wieder einmal, warum die schwarzen Schwäne, abgesehen von der schwarzen Farbe, auch Trauerschwäne genannt werden. Den Wohnort der Schwanenfamilie verraten wir mit Rücksicht auf ihren Nachwuchs nicht, da sind wir uns mit dem Angelverein vollkommen einig. Die drei noch lebenden Küken sollen möglichst ungestört von ihren Eltern großgezogen werden können. Unsere Leser haben hierfür sicherlich Verständnis.

Damit Sie an diesem Erlebnis trotzdem teilhaben können, stellen wir Ihnen die Schwanengeschichte in Wort und 16 Bildern vor. Diese wurden übrigens aus gleichem Grund aus großer Entfernung mit einem Supertele-Objektiv aufgenommen. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Örtlichkeiten nicht erkennbar und zuzuordnen sind.

Unten folgt eine Bildergalerie, deren Bilder Sie bildschirmgroß, wie in einer Diashow, betrachten können. Viel Freude beim Lesen und Schauen.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Osterspaziergang im Nonnenbachtal

Ein Sprinter auf der Bremsspur
Ein Osterspaziergang mit der Familie hat absolut Tradition in unserem Hause. Doch der Rückweg wird immer erst dann angetreten, wenn mindestens ein Osterhase gesichtet wurde - das ist unser Prinzip seit vielen Jahren! Doch wenn wir ehrlich sind, war das in der letzten Zeit nicht durchzuhalten. So manches Mal mussten wir unser Vorhaben aufgeben und zu Hause angekommen, uns mit einem Schokohasen zufriedengeben. Hiervon wurden jedes Jahr deutschlandweit um die 340 Millionen Stück produziert. Davon können die Osterhasen in der freien Natur laut Wildtierstiftung mit einem derzeit geschätzten Bestand von rund zwei Millionen Feldhasen nur träumen.

Rückzugsräume und Brachflächen fehlen
Leider hat der Bestand der Feldhasen alleine in den 2000-Jahren um die Hälfte abgenommen. Primär dafür verantwortlich ist die von der Politik geförderte intensive Landwirtschaft, die kaum noch Rückzugsräume und Brachflächen freilässt. Auch im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal ist das jährlich sich wiederholende Freischlagen von Deckungsmöglichkeiten an den Wiesen- und Waldrändern gegenüber der Population von Hasen kontraproduktiv. Außerdem mag der Hase keine Monokulturen aus Weizen, Raps oder Mais. Hingegen liebt er krautreiche Feldränder als Nahrungsquelle und Versteck. Das Anlegen von breiten Blühstreifen mit Wildkräutern kommt ihm daher sehr entgegen.

Unterschied Hase und Kaninchen
Übrigens unterscheiden sich Hase und Kaninchen trotz immer wieder vorkommender Verwechslung grundlegend voneinander, auch in ihrer Lebensweise. Auf den ersten Blick wird deutlich, dass Hasen viel längere dunkelgeränderte Ohren (auch Löffel genannt) als Kaninchen haben. Obendrein ist der Hase viel größer und erreicht ein Gewicht von bis zu sechs Kilogramm, ein Kaninchen nur rund zwei.

Die ausschließlich oberirdisch lebenden Hasen sind Einzelgänger und gesellen sich nur während der Paarungszeit zueinander. Kaninchen hingegen sind Rudeltiere und legen unterirdische Bauten und Tunnel an, in denen sie ihre Jungen großziehen, sich bei Gefahr verbergen und auch dort schlafen. Der nachtaktive Hase schläft übrigens tagsüber in seiner Sasse, einer selbst gebuddelten Mulde. Bei seiner Flucht ist der Hase fast doppelt so schnell wie ein Mensch und kann eine Geschwindigkeit von 70 bis  80 km/h erreichen, das Kaninchen etwa nur die Hälfte.

Übrigens halten sich Kaninchen oft in Wohngebieten auf, finden sie doch in den Gärten viele kleine Leckereien. Der Hase hingegen scheut diese Bereiche und hält sich lieber in Wiesen, Feldern oder am Waldrand auf, von wo er freie Sicht auf das Gelände hat. Schließlich kann der Sprinter hier seine hohe Laufgeschwindigkeit und seine abrupten Richtungswechsel (Haken schlagen) bei der Flucht gegen die Verfolger ausspielen.

Alter, Nahrung und Fortpflanzung
Trotzdem werden 50 % aller Feldhasen kein Jahr alt, die andere Hälfte kann in Freiheit das 12. Lebensjahr erreichen, wären da nicht die Jäger. Im Nonnenbachtal allerdings, so unser Eindruck, wurden die Hasen in den letzten Jahren in Ruhe gelassen, damit sich wieder eine gesunde Population entwickeln kann. Hoffen wir, dass weiterhin Rücksicht auf die Feldhasen genommen wird, denn insgesamt gesehen ist die Population immer noch rückläufig.

Als Nahrung dienen den Hasen grüne Pflanzenteile, gerne auch Wurzeln, Knollen und Getreide sowie - vor allem im Winter - auch die Rinde junger Bäume. Was die Fortpflanzung betrifft, bekommen die Häsinnen drei- bis viermal im Jahr bis zu sechs Junge, die Tragezeit beträgt dann rund 42 Tage. Die Junghäschen in einer Sasse, einer kleinen Mulde am Waldrand liegend, können zu viel Regen nicht vertragen. Die Nässe verklebt ihr Fell und die isolierende Wirkung geht verloren. Sie erfrieren förmlich, denn zu Ostern ist es oft noch recht kalt.

Meister Lampe braucht Rücksicht
Übrigens sollten Sie auf Ihrem Osterspaziergang oder auch sonst in der Natur Hasenkinder in einer Sasse antreffen, dann fassen Sie diese bitte nicht an, denn die Häsin kommt mindestens zweimal am Tag vorbei, um die Jungen zu säugen. Ansonsten hält sie sich aufgrund ihres Eigengeruchs von ihnen fern, um sie nicht zu gefährden.

Also nehmen Sie bitte ein bisschen Rücksicht auf Meister Lampe. Durch Ihr Verhalten tragen auch Sie zu einer gesunden Entwicklung und Erholung des Hasen-Bestandes im Nonnenbachtal bei. Vielleicht können wir dann eines Tages die während der Paarungszeit früher so oft zu beobachtenden "Boxkämpfe" der Hasen untereinander auch im Nonnenbachtal wieder sehen, vielleicht schon dieses Jahr. Halten Sie Ihre Augen weit auf und seien Sie aufmerksam auf Ihrem Osterspaziergang. Und wenn Sie Meister Lampe nur noch auf der Flucht von hinten sehen, dann wissen Sie auch, warum er von den Jägern so genannt wird. Die helle Unterseite seines Schwanzes (auch weiße Blume genannt) leuchtet dann hell auf wie eine Lampe.

Wenn Sie mehr über einen bezaubernden Hasen erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen den Bestseller "HASE UND ICH" eine herzerwärmende Geschichte über eine lebensverändernde Begegnung von Mensch und Tier. Sie erhalten dieses Buch auch in der Buchhandlung Esplör in Nottuln.

Wir wünschen Ihnen auf Ihrem Osterspaziergang viel Glück beim Osterhasensuchen. Laut letzter Pressemitteilung in den Westfälischen Nachrichten soll der Feldhase ja wieder durchs Land hoppeln. Die Hasen im Naturschutzgebiet Nonnenbachtal scheinen aber diesen Artikel offensichtlich nicht gelesen zu haben, denn dort konnte ich sie nur selten beobachten.

Mit besten Grüßen und frohe Ostern

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

 

Die ersten Gaukler der Lüfte sind wieder da

Die Sonne lacht nicht nur am Himmel, sondern auch auf den Frühblühern ...

... dieser Eindruck drängt sich einem förmlich auf, wenn Aurorafalter im noch recht jungen Jahr zum ersten Mal in Erscheinung treten. In diesem Jahr ist es besonders früh der Fall, wahrscheinlich wegen der rund drei Wochen zu früh eingetretenen Erwärmung durch die Klimaveränderung.

Im Gegensatz zum Zitronenfalter, der als Erwachsener auch Frost überlebt, muss der Aurorafalter mit dem Schlüpfen eigentlich bis nach den sogenannten Eisheiligen warten, die ungefähr Mitte Mai zu erwarten sind. Doch bereits heute warben gleich zwei schmucke, in den Lüften gaukelnde Männchen um ein einziges holdes Weibchen, dessen zarte Flügel recht neutral weiß gefärbt waren. Wer die "Schöne" letztendlich bekommen hat, war nicht nachzuvollziehen. Etwas erschöpft ließen sich die beiden Schwärmer auf unseren Frühblühern im Garten nieder. Für ihren Namen stand die römische Göttin Aurora, Sinnbild der Morgenröte, Pate.

Wiesenflächen-Mahd zwischen den beiden vorderen Trinkbrunnen unterlassen
Die bevorzugte Pflanze für ihre Nachkömmlinge (Raupen) ist das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), das ihnen als Futterpflanze dient und sich jetzt wieder auf den feuchten Wiesen im Nonnenbachtal ausbreitet. Die Eiablage erfolgt übrigens einzeln an Blüten oder Stängeln. Nach 4 - 12 Tagen schlüpft die Raupe, die sich viermal häutet. Im Juli erfolgt dann die Verpuppung und die Überwinterung. Im darauf folgenden Jahr, etwa April/Mai, schlüpfen die Falter. Insofern wäre es für die Aurorapopulation wichtig, wenn die Mahd zumindest auf der Wiesenfläche zwischen den zwei vorderen südlichen Trinkbrunnen unterbleiben würde - übrigens tanzen momentan die Aurorafalter dort.

Erfreuen Sie sich an den Schmetterlingen, den Gauklern der Lüfte, auch wenn sie bedauerlicherweise immer weniger werden.
(Siehe auch Artikel im NB "Schmetterlingsalarm" unter: https://www.nottuln-blickpunkt.de/667-schmetterlingsalarm)

Unsere Empfehlung
Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, kann auch im eigenen Garten einiges für die Gaukler der Lüfte getan werden. Wir empfehlen Ihnen, viele insektenfreundliche Stauden und Sträucher in Ihren Garten einzupflanzen, auch wenn Ihnen bewusst ist, dass in Nottuln 71 % der vorhandenen Fläche landwirtschaftlich genutzt wird und dagegen die gesamte Fläche der Gärten mit rund 2 bis 3 % recht klein ist.

 

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard