Blickpunkt Nottuln
21.07.2026
Blickpunkt Nottuln

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Darup, dat kleine Duorp in‘t Mönsterland

Ein großartiges Dorf wird vergoldet

Jetzt wurde dat kleine Duorp in‘t Mönsterland endgültig zum Golddorf ernannt, nachdem es bereits vorher auf Landesebene geschah. Zusammen mit sieben anderen Golddörfern konnten die Daruper Bürgerinnen und Bürger die Jury im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" von ihrem ständigen Handeln und Wirken für eine gute dörfliche Zukunft überzeugen. Insgesamt musste die Bundesjury 25 Dörfer bereisen und bewerten.
Unsere Redaktion gratuliert allen Daruperinnen und Darupern ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

Für unsere Redaktion ist es ein guter Anlass, auch in unserer Onlinezeitung "Nottulner Blickpunkt" einen Artikel  über dat kleine Duorp in't Mönsterland einzustellen, nachdem sie bereits im Printmedium "Blickpunkt Westmünsterland" darüber berichtet hatte. Er handelt von einem ganz besonders geschichtsträchtigen, sich mitten im Dorf befindenden Gebäude, welches passenderweise auch noch "Haus Darup" heißt.

Anreise ins Golddorf
Wenn Sie von Nottuln aus, auf der Bundesstraße 525 oder auf dem danebenliegenden Fahrradweg nach Coesfeld fahren, erscheint nach circa drei Kilometern rechter Hand, das Dorf Darup. Seit 1975 ist es mit jetzt 2183 Einwohnern Ortsteil der Gemeinde Nottuln. An der ersten beampelten Kreuzung fahren Sie bitte nicht geradeaus, sondern biegen rechts ab und folgen der Coesfelder Straße. Es lohnt sich, denn Sie finden hier ein charmantes Dorf mit vielen Sehenswürdigkeiten, das seine dorftypischen Eigenschaften und Strukturen bewahrt hat.

Außerdem hat Darup innovative und kreative Bürger, die es immer wieder verstehen, ihr Dorf lebendig zu gestalten und es mit vielen Projekten in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Das beeindruckte wohl ebenfall die Bundesjury. Reisen Sie übrigens mit dem PKW an, so können Sie direkt nach dem Rechtsabbiegen, auf dem großen Parkplatz vor Ort parken und sind nach einem kleinen Spaziergang mitten im Dorf angekommen. Weitere Parkplätze finden Sie innerorts auf den Parkstreifen oder auf dem Parkplatz vor der Kirche. Nicht weit davor liegt das Haus Darup mit seiner Hofanlage.

Haus Darup, jahrhundertealter Adelssitz und repräsentativer Amtssitz des ersten Landrates von Coesfeld
Wer an einem sonnigen Tag ein paar Schritte durch die großen Torpfeiler des Hofes Darup geht, der darf sich nicht wundern, wenn es ihm die Sprache verschlägt. Vor ihm liegt eine mächtige dreiflügelige Hofanlage. Rechterhand steht das eindrucksvolle Haus Darup, in dem heute die Mutter von Theo Struwe, Charlotte Struwe, wohnt. Ihr Sohn betreibt zusammen mit seiner Frau Vera den landwirtschaftlichen Betrieb. 1939 hatten seine Eltern die Hofanlage erworben. Dahinter liegen das anheimelnde Taubenhäuschen und die Hofanlage mit Pferdeställen sowie ein Gebäudetrakt für die Unterbringung von Landmaschinen. Linkerhand befindet sich das geschmackvolle Wohngebäude der jungen Familie Struwe, die es geduldig hinnimmt, wenn Besucher des Dorfes einen kurzen Blick in die Hofanlage werfen und ein Foto machen.

Geschichtlicher Rückblick
Das Haus Darup ist untrennbar mit dem Adelsgeschlecht derer von Bönninghausen verbunden. Es hat eine lange Geschichte, die ich Ihnen verkürzt näherbringen möchte: Bernhard von Dodorpe (später Darup) war der erste Eigentümer von Haus Darup. Ab dem 15. Jahrhundert fand ein häufiger Eigentümerwechsel statt, bis schließlich 1714 die Witwe Sybilla von Gahlen den Witwer Generalmajor Casper Lothar Diedrich von Bönninghausen aus Esloe-Bremscheid in der Kirche zu Darup heiratete. Aus der gut 200 Jahre anhaltenden Ära der von Bönninghausen ging ihr berühmtester Vertreter Clemens Franz Maria von Bönninghausen hervor, ein Universalgenie, wie sich später herausstellen sollte. Im Jahre 1815 ordnete sich Europa durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses neu und Westfalen kam zum Königreich Preußen.

Clemens von Bönnighausen, erster Landrat vom Kreis Coesfeld
In diesem Zusammenhang bildete sich auch der Kreis Coesfeld neu und Clemens von Bönninghausen wurde 1816 erster Landrat mit Amtssitz im Haus Darup. Bereits 1822 wurde er zum Generalkommissar des Katasters für das Rheinland und Westfalen befördert. 1826 übernahm er die Leitung des Botanischen Gartens in Münster und kurz danach die Leitung der botanischen Exkursion an der chirurgischen Lehranstalt zu Münster.

International anerkannter Homöopath
Seine späte Passion fand er nach einer ernsthaften Erkrankung in der Homöopathie. Er gilt heute noch als Wegbereiter dieses Heilverfahrens. Seine Büste am Hofeingang wurde maßgeblich durch die Volksbank Nottuln und durch die Kreissparkassenstiftung Westmünsterland finanziell gefördert. Am 18. Mai 2014, dem Tag des Denkmals, wurde die Büste durch Lothar Freiherr von Bönninghausen, Ururenkel des Clemens von Bönninghausen, feierlich enthüllt. Sie stammt aus der Glockengießerei in Gescher. Das Modell dazu fertigte der Künstler Burkhard Hoppe aus Coesfeld an.
Dem studierten und promovierten Juristen Clemens Franz Maria Freiherr von Bönninghausen, geb. am 12. März 1785 auf Gut Herinckhave bei Tubbergen in den Niederlanden, wurden viele Ehrungen zuteil. Er wurde nicht nur zum ersten Landrat in Coesfeld ernannt, sondern erlangte auch in seiner späteren Tätigkeit als Homöopath internationale Anerkennung. Die Universität zu Cleveland (Ohio, USA) verlieh ihm 1854 die Ehrendoktorwürde. Selbst heute noch gehören seine Fachbücher zu den Grundlagen der Homöopathie. Seine berühmtesten Patientinnen waren die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die französische Kaiserin Eugenie de Montijo, Ehefrau von Kaiser Napoleon Bonaparte III. Dieser ernannte ihn auch 1861 zum Ritter der französischen Ehrenlegion. Doch seiner Leidenschaft als Landwirt auf seiner Hofanlage Haus Darup blieb Bönninghausen Zeit seines Lebens treu. Clemens von Bönninghausen, verstarb am 25. Januar 1864 in Münster.

Die Hofanlage Haus Darup heute
Die Hofanlage wird heute noch als landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb von der Familie Struwe genutzt. Auf den Feldern wird größtenteils Getreide, Mais und Zuckerrüben angebaut. Außerdem wird die Schweinemast betrieben. Natürlich gibt es, wie es sich im Münsterland gehört, auch Pferde auf dem Hof. Wenn sie nicht auf der Weide stehen oder geritten werden, sind sie in großen Boxen untergebracht. Ein angenehmer, typischer Geruch, stieg mir in die Nase, als ich den Pferdestall betrat. Zwei junge Reiterinnen waren eifrig mit der Fütterung und der Pflege ihrer Pferde beschäftigt, die zufrieden schnaubten.

Ein märchenhaftes Geflügelhaus
Das aufwendig gestaltete Geflügelhaus steht neben der Gräfte. In der unteren Etage hatten Gänse und Enten, in der mittleren Hühner, und in der oberen Tauben ihr Zuhause. Nie hätte ich vermutet, dass unsere gefiederten Freunde einmal so edel untergebracht waren. Mit seinem Türmchen hat es was Märchenhaftes an sich, und es hätte mich damals sicherlich nicht gewundert, wenn eine herausfliegende weiße Taube sich plötzlich in eine wunderhübsche Prinzessin verwandelt hätte. 

Kreative Bürger mit vielen Ideen: Walk of Memories in Darup
Ein Teil der Kosten für die Bronzebüste von Bönninghausen wurde mit dem Verkauf vieler Messingsterne finanziert. Daruper Bürger, Familien, Gemeinschaften, Vereine und Unternehmen, konnten einen Stern erwerben und darauf den eigenen Namen oder einen Namen ihrer Wahl und das Datum eines Ereignisses eingravieren lassen. Sie finden die großen und kleinen Sterne auf dem „Weg der Erinnerungen“ von der Kirchentreppe bis zur Büste. Das Wappen derer von Bönninghausen im Hofgebäude symbolisiert weiter die Geschichte des Hauses Darup. Es ist nach wie vor eines der beeindruckendsten Gebäude in Darup mit wahrhaftig großem geschichtlichen Hintergrund.
Doch gibt es noch einige andere, bemerkenswerte Gebäude im Dorf, wie die Kirche Ss. Fabian und Sebastian, die alte Diele, ehemals ältestes Gasthaus im Münsterland, den AWO-Bildungshof, die Hofanlage Schulze-Darup, das Gut Feismann (Tiergestütztes Kinderhospiz) und den alten Hof Schoppmann mit seinem Naturschutzzentrum. Das ist ein beeindruckendes Pfund an historischen Gebäuden, die auch heute noch vielseitig genutzt werden. Die Empfehlung unserer Redaktion lautet: "Besuchen Sie das hübsche Golddorf doch einmal und schauen Sie es sich zusammen mit Ihrer Familie an, vielleicht auch zur Daruper Landpartie.

Dieses seit Jahren etablierte Kunst- und Kulturwochenende in Darup findet jährlich am letzten Augustwochenende statt. Das mehrfach preisgekrönte Golddorf verwandelt sich in ein großes Freiluft-Atelier, in dem Künstler an und in Höfen und Gärten ausstellen. Ene allseits beliebte Veranstaltung die eine Magnetwirkung auf das gesamte Münsterland und darüber hinaus hat. Mehr über die Daruper Landpartie, die am Samstag, dem 29. August, von 13 -18 Uhr und am Sonntag, dem 30. August, von 11-18 Uhr stattfindet, erfahren Sie unter: https://www.daruper-landpartie.de/. Wir wünschen Ihnen einen elebnisreichen, angenehmen Aufenthalt. 

Mit besten Grüßen und Guёt gaon, wi sait us

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Cordula vom Schloßpark

Eine kleine Geschichte, erlebt an einem münsterländischen Wasserschloss

In oder besser gesagt an einem Münsterländer Wasserschloss ist wieder der alte Landadel eingekehrt. Seit bereits sieben Jahren sitzt Cordula vom Schlosspark am Wegesrand und begrüßt die Besucher auf ihre unnachahmliche Art und Weise. Sie sitzt einfach nur würdevoll da, schaut sie erst prüfend, aber dann doch vertrauensvoll an und schweigt: eben alter westfälischer Landadel.

Selbst Sir Trusty, unser Jack-Russell-Terrier, brachte sie nicht aus der Fassung, lediglich ein leises Fauchen war zu hören. Überhaupt gingen einige Damen und Herren mit ihren Hunden an ihr vorbei, die aber jegliche Aggression vermissen ließen - man kannte sich offensichtlich.
Ein kleines blondes Mädchen streichelte vorsichtig die hübsche Ente, die man aufgrund ihrer Größe durchaus für eine Gans halten konnte. Auch sie kannten sich seit Jahren, wie uns die Kleine verriet. „Und manchmal bringe ich ihr was zum Futtern mit“, fügte sie lächelnd hinzu.

Ein älteres Ehepaar, dem Cordula schon oft begegnet war, erzählte uns: „Die ist irgendwo ausgebüxt, aber hier einfach nicht mehr wegzudenken, sie gehört jetzt zum Schloss!“
Das Gefühl hatten wir auch, als wir auf dem Rückweg wieder an Cordula vorbei mussten. Wie am Boden festgeklebt saß sie im grünen Frühlingsgras am Wegesrand und schaute uns mit ihren eindrucksvollen Augen zum Abschied noch einmal vertrauensvoll an. Offensichtlich genießt sie täglich den Umgang mit all diesen Menschen, groß und klein, jung und alt. 

Es war auch für uns eine wunderbare Begegnung mit einer außergewöhnlichen Ente, einer kleinen Persönlichkeit, an einem sonnigen Frühlingstag im Park eines Münsterländer Wasserschlosses. Wir wünschen Cordula noch viele dieser eindrucksvollen, friedlichen Erlebnisse. Offensichtlich tut es beiden Seiten richtig gut, so soll und darf es bleiben!

Übrigens:
Eine Sage erzählt von einem Burgfräulein Cordula, das sich hier um 1500 leidenschaftlich verliebt haben soll, aber gegen ihren Willen mit einem anderen Mann zwangsverheiratet wurde. In Erinnerung an das Burgfräulein haben wir die zauberhafte Ente nach ihr benannt, die hier offensichtlich ohne Partner lebt. Damit Cordula vom Schlosspark nicht zu sehr belastet wird, haben wir ihren Lebensort etwas verklärt. Auf denkbaren Umwegen könnte  jedoch ihr Lebensort ermittelt werden. Sollten Sie es herausfinden und ihr einen Besuch abstatten, dann behandeln Sie Cordula bitte mit der ihr gebührenden Höflichkeit. 

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Kultur

Drei kleine, putzige Kerlchen schwimmen munter quietschend im Wasserbecken herum

Wer das kleine Riesenotterjunges betrachtet, kann sich kaum vorstellen, dass es ausgewachsen und  im Verbund mit anderen Riesenottern, eine Anakonda und selbst ein Krokodil töten kann. Auf der Fotografie, die kürzlich im Allwetterzoo Münster entstand, sieht es noch sehr niedlich aus, als ob es kein Wässerchen trüben kann.  

Beeindruckend sind aber schon seine großen „Pratzen“ mit den  Schwimmhäuten, an denen sich mittlerweile kräftige Krallen entwickeln. Das kleine, putzige Kerlchen schwimmt mit zwei Geschwistern, munter quietschend  und zwitschernd, im Wasserbecken herum. Ihnen dabei zuzuschauen, ist ein Spaß für die ganze Familie!
Alleine deswegen lohnt sich ein Besuch der riesengroßen Meranti-Tropenhalle im Allwetterzoo Münster, in der man und natürlich auch im Zoo selbst, noch weitaus mehr erleben kann.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Kultur

Schon zu Lebzeiten war Marietheres Wübken ein Denkmal

Am Donnerstag, dem 19. Febr. 2026, verstarb Marietheres Wübken im Krankenhaus, nachdem sie kurz zuvor dort eingeliefert worden war. Geboren am 8. Sept. 1923 wurde sie 102 Jahre alt, ein biblisches Alter. Und trotzdem, sie wird vielen Menschen in Nottuln und darüber hinaus auf ihrem täglichen Gang durch die Kreithecke oder auf dem Weg zum Gottesdienst in die Kirche St. Martinus fehlen: Hatte sie doch immer Zeit für einen kurzen oder auch längeren Plausch.
Wir haben viel miteinander gescherzt und gelacht. Als wir sie aufgrund der Corona-Pandemie einmal baten, gut auf sich aufzupassen, sagte sie zu uns gewandt: "Ich tue was ich kann, aber der da oben kann viel mehr!" Ihr feiner Humor und ihr Glaube an Gott waren feste, unumstößliche Bestandteile ihres Lebens.

Marietheres hat auf ihre angenehme, freundliche Art und Weise Nottuln und seine Menschen geprägt. Dafür danken wir ihr herzlichst und wünschen ihr auf ihrer letzten Reise ins himmlische Paradies alles Gute und Liebe. Mit ihrem festen Glauben an Gott wird sie dort oben bestimmt einen guten Platz bekommen. Und wer weiß, vielleicht gibt es dort oben ja auch eine Kreithecke, in der sie wieder ihre tägliche Runde drehen darf; mit der Natur war sie sehr verbunden.

Ihre Beisetzung findet am Freitag, dem 27. Februar, auf dem Nottulner Friedhof statt. Vorher, um 15.00 Uhr, wird in die Pfarrkirche St. Martinus Nottuln zum Requiem eingeladen.

P.S. Wer noch einmal auf den 100. Geburtstag von Marietheres Wübken zurückschauen möchte, der kann das gerne unter https://www.nottuln-blickpunkt.de/556-100-jahre-frau-marietheres-wuebken-und-weiter-geht-s tun.

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

 

Kultur

Stiller Ort hinter den Berkelauen von Billerbeck

Wir geben es zu: Momentan ist es nicht einfach, seinen Glauben und sein Vertrauen zu bewahren. Denn Machtmissbrauch, und das nicht nur weit weg in Amerika, Russland oder anderen Ländern, sondern selbst vor Ort, macht es einem nicht gerade leicht. Da verletzen verantwortliche Politiker und politische Beamte die Grundregeln der Demokratie und stellen sich anschließend noch als Unschuldsengel in den Medien dar. Doch damit nicht genug: Es wird Geld in einem Maße ausgegeben, obwohl es einem selbst nicht gehört oder man es gar nicht mehr hat. Hauptsache eine finanzielle Förderung für ein neues Projekt wird bewilligt, den "REST" wird man schon irgendwie aufbringen.

Siehe beispielsweise das Wohnprojekt für Azubis in Appelhülsen: Für die veranschlagte Baukostensumme von 1,1 Millionen Euro gab es 79 % Förderung, also rund 869.000 Euro. Doch kurz darauf war zu lesen, dass jetzt ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf von 700.000 Euro zu leisten ist. Die Baukosten stiegen dadurch um zwei Drittel, wie in einem Leserbrief in der WN nachzulesen war. Einen privaten Bauherren würde das in den Bankrott treiben, in der Gemeinde Nottuln macht es bei 20.000 Einwohnern gerade mal 35 Euro pro Kopf aus. Bei einer Familie mit zwei Kindern sind es immerhin schon 140 Euro. Da ist ja noch reichlich Luft nach oben, oder?

Es ist schon erstaunlich, was in der Gemeindeverwaltung Nottuln für ein Aktionismus herrscht, ohne über den nötigen finanziellen Hintergrund zu verfügen. Bereits im Jahre 2024 stieg die Prokopfverschuldung gegenüber dem Vorjahr von 1000 auf 1700 Euro, und das trotz vorzeitiger, empfindlicher Grundsteuererhöhung, bevor die neue gesetzliche Steuerreform 2025 zugriff. Die Grundsteuersätze wurden daraufhin noch einmal von der Gemeinde Nottuln eklatant erhöht. Zum Vergleich: Die Prokopfverschuldung in 2024 stieg in Senden um 31 Euro auf 82 Euro und in Billerbeck um 31 Euro auf 262 Euro gegenüber dem Vorjahr, und das bei wesentlich moderater Grundsteuererhöhung! (siehe auch Artikel unter: https://dev.nottuln-blickpunkt.de/768-zur-buergermeisterwahl-thema-finanzen-haushalt-hohe-pro-kopf-verschuldung.

Jetzt soll auch noch die eigene Heimat, der bedeutende historische Ortskern Nottuln, zugebaut werden. Selbst der letzte freie Platz im Ortskern vor der Alten Amtmannei soll unwiederbringlich verschwinden. Andererseits sollen ein paar Blümchen und Gräser vor den Nonnenbach mit den dahinter liegenden Kurien gepflanzt werden, um das Klima im Ortskern bei sommerlicher Hitze zu verbessern (dafür sollen auch noch ökologisch wertvolle, 50 Jahre alte, schattenwerfende Eiben abgesäbelt werden).
Was für ein Widerspruch, was für ein widersinniges, geplantes Handeln. Gerade im Ortskern muss die Luft, der Wind frei zirkulieren können, um seinen Abkühleffekt zu entfalten. Dafür sind die äußerst wenigen freien Plätze im Ortskern und die vorhandenen freien Sichtachsen zwischen den historischen Gebäuden unverzichtbar. Insbesondere der Platz vor der Alten Amtmannei im Ortskern und der in Hauptwindrichtung liegende Rhodepark am Rande des Ortskerns sind die wichtigsten Grundstücke, die frei bleiben müssen.
Offensichtlich will hier jemand die wunderbaren nachhaltigen Spuren des erfolgreichen Vorgängers, Gemeindedirektor Josepf Möhlen, verwischen, um sich ein eigenes Denkmal zu setzen.

Da ist es für verantwortliche Menschen gut und wichtig, Orte zu finden, an denen man zumindest für eine gewisse Zeit wieder zur Ruhe kommt, Kraft tanken und Abstand gewinnen kann. Möllerings Hügel hinter den Berkelauen von Billerbeck ist so ein Ort. Unter den Baumkronen mit Blick auf den Dom, ist es möglich, die Gedanken für eine Zeit lang in eine andere Richtung zu lenken. Ursprünglich standen hier zwei verwitterte Riesen, eine ca. 200 Jahre alte Gemeine Esche und ein ca. 200 Jahre alter Bergahorn, sie bildeten eine gemeinsame Krone. Gepeitscht von Sturm und Regen, hoch oben auf dem Hügel, wuchsen sie nur langsam und haben so manchen Ast verloren. Selbst der Blitz schlug öfters in ihre Krone ein.
Trotzdem, wie der Arm Gottes, legte sich der untere Ast des Bergahorns schützend über das Kreuz.

Das ursprüngliche Kreuz, damals noch mit Korpus, wurde bereits vor rund 400 Jahren auf dem Hügel aufgestellt. An vier Ecken um das Kreuz herum pflanzte man insgesamt vier Bäume. Aller Wahrscheinlichkeit wurden sie rund 200 Jahre später ersetzt. Grund für die Pflanzung war, dass das Vieh des Landwirts auf dem Hügel immer wieder vom Blitz getroffen wurde. Seitdem schlagen die Blitze in die Baumkronen ein, das letzte Mal vor ein paar Jahren. So bewirken noch heute einer der verbliebenen alten Riesen sowie drei neu gepflanzte Bäume, dass die unter ihnen weidenden Tiere nicht durch Blitze erschlagen werden.
Auf dem vor einiger Zeit erneuerten Fundament des Kreuzes findet sich folgende Inschrift von Adolph Kolping„Ohne Glauben und Vertrauen hält die Welt nicht zusammen“.

Alles in allem ein magischer, ruhiger Ort, an dem man gerne verweilt. Da kann man nur hoffen, dass hier alles so bleibt und nicht jemand auf die verrückte Idee kommt, auch hier ein Windkraftwerk zu errichten. Schließlich reicht aufgrund der erhöhten hügeligen Lage eine weitaus geringere Höhe des Windkraftwerkes aus, um entsprechend Strom zu produzieren, als bei gleicher Höhe im Flachland.
Doch Gott sei Dank befindet sich Möllerings Hügel in Billerbeck und nicht in Nottuln. Dort muss endlich etwas Gravierendes, Bedeutsames, Entscheidendes geschehen, will man der Demokratie in Zukunft eine Chance geben und Glauben und Vertrauen der Menschen in Nottuln zurückgewinnen.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Kultur

"Ausstellung in der Überwasserkirche Münster"

Unter der Überschrift "Das Böse wird nicht siegen" findet noch bis zum 21. Dezember 2025 in der Überwasserkirche eine Ausstellung statt. Sie ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, samstags sogar bis 21 Uhr. Wie Sie auf den Bildern sehen können, herrscht wie jedes Jahr zum Cityadvent eine ganz besondere Atmosphäre in der Überwasserkirche. Sie regt dazu an, innezuhalten und über die eigene Haltung zur Welt, zu den Menschen, zur Natur und zum Glauben, nachzudenken.

Nehmen Sie diese Möglichkeit zum Cityadvent 2025 wahr und entdecken Sie die unterschiedlichen Installationen. Begeben Sie sich auf den Weg durch einen „Dornwald“ aus schwarzen Gerüststangen, der für eine Welt voller Konflikte, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeit steht.
Erfreuen Sie sich an hinter stählernen Dornen installierten 1.000 weißen Papierrosen im Mittelschiff - Sinnbildern des Trostes und der Zuversicht.
In der Apsis strahlt eine große Sonnenscheibe, sie symbolisiert den brennenden Dornbusch aus der Bibel .....

Das Ziel der Ausstellung fasst der Veranstalter so zusammen: „Der Cityadvent 2025 stellt sich der dornigen Wirklichkeit, in der wir leben, will aber vor allem darauf verweisen, dass Advent heißt, auf Gott zu hoffen und zu vertrauen: Wir dürfen Weihnachten feiern, dass er in Jesus Christus gekommen ist und auch jetzt machtvoll wirkt: Und eben deshalb, wird das Böse nicht siegen.“

Übrigens, laut Veranstalter wird die Ausstellung jeden Freitag um 20 Uhr durch ein Konzert ergänzt. 
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Momente des Innehaltens in einer wunderbaren Atmosphäre, etwas außerhalb der da draußen so unruhigen Welt.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Geschichte des Baumberge-Vereins und des Longinusturms

Interessanter Vortrag von Hans-Peter Boer

Der Heimatforscher Hans-Peter Boer und früherer Kulturdezernent bei der Bezirksregierung Münster hat wieder einen bemerkenswerten Vortrag über die Geschichte des Baumberge-Vereins und des Longinusturms gehalten, der jetzt im Netz steht.

Sie können ihn sich gerne ansehen und anhören unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=4bA9B2LQK50

Wir wünschen Ihnen dabei viel Freude und eine besinnliche Zeit.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Mensch, wo bist du?

Skulpturenausstellung des Künstlers Aron Demetz in Münster

Mensch, wo bist du? Die Frage ist berechtigt, denn der Mensch muss sich gerade in der heutigen Zeit noch viel konkreter fragen: Mensch, was hast du aus dir und deiner Umwelt gemacht? Gefährdest du mit deinem täglichen Handeln und deiner Gier nach ständigem Wachstum und immer mehr Konsum nicht selbst deine weitere Existenz? Diese Fragen drängen sich mir auf, wenn ich die teilweise sehr filigranen, fragilen Skulpturen aus der Nähe betrachte, die größtenteils aus Holz sind.
Das überdimensionierte Herz in der Vierung der Überwasser-Kirche passt gut in diese Ausstellung, denn es zeigt mir, dass das Herz der Welt noch kräftig pocht, doch wie lange noch?

Die Ausstellung hat mich stark bewegt und fasziniert, ich werde wiederkommen und noch mehr Zeit mitbringen. Als ich die Überwasser-Kirche verließ, empfing mich draußen die klare Münsterländer Luft. Nach ein paar Schritten drehte ich mich noch einmal um und mir fiel das filigrane Fenster über dem Eingangstor der Kirche auf, es leuchtete im dunklen lila. Im Volksmund wird Lila oft als die "Farbe des letzten Versuchs" bezeichnet. Früher war sie eine schwer herzustellende Farbe und durfte nur von Königen, Herrschern und dem Klerus getragen werden.
Bei meinem anschließenden Gang durch Münsters Altstadt mit den prall gefüllten Schaufenstern beantwortet sich ein Teil meiner Fragen wie von selbst. Menschen mit dick gefüllten Tragetaschen hasteten an mir vorbei und liefen im Konsumrausch von einem Geschäft ins andere - es ist wieder Weihnachtszeit.

Wir empfehlen Ihnen, sich die sehens- und bemerkenswerten Skulpturen des Künstlers Aron Demetz in der ruhigen Atmosphäre der Überwasser-Kirche und auch an den anderen Ausstellungsorten anzuschauen, zu bewundern. Und nehmen Sie jemand mit, mit dem Sie diese Faszination teilen können, den geteilte Freude ist doppelte Freude.
Es ist Ihnen auch erlaubt, sich Ihren eigenen Empfindungen und der Frage zu stellen: Mensch, wo bist du? Wo stehst du im Reigen von über acht Milliarden Menschen auf dieser Welt? Gehörst du zu denen, die sich komfortabel zurücklehnen nach dem Motto "Es ist noch immer gut gegangen" beziehungsweise "Die da oben machen sowieso, was sie wollen?
Oder gehörst du zu denen, die sich längst auf den Weg gemacht haben, etwas zu verändern, zu verbessern? Wo auch immer, sei es in der Natur, im Klimaschutz, in der Umwelt überhaupt oder für den Frieden auf dieser Welt - wobei doch alles irgendwie zusammenhängt.

Der künstlerische Leiter Rupert König hat es wieder einmal geschafft, im Rahmen des ökumenischen Cityadvents, der bereits seit 20 Jahren stattfindet, den Menschen aus dem Münsterland und darüber hinaus eine äußerst sehenswerte Ausstellung zu präsentieren und an den richtigen Orten einen würdigen Rahmen zu geben. Die Skulpturen von Aron Demetz in den Kirchen von Münster sind nicht nur äußerst schön anzuschauen, sondern sie machen auch etwas mit den Menschen, sie faszinieren und bewegen zugleich und regen sie zum Nachdenken an.
Die Ausstellung ist noch geöffnet bis zum 22. Dezember 2024 zu folgenden Zeiten:

Mo bis Fr von 11 bis 19 Uhr
Samstag von 11 bis 21 Uhr
Sonntag von 13 bis 19 Uhr

Weitere Skulpturen des Südtiroler Künstlers Aron Demetz finden Sie in der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti und im Kirchenfoyer, im St.-Paulus-Dom, in der Apostelkirche sowie am Zentralfriedhof.
Unsere Redaktion hat insbesondere für die Menschen, die aus bestimmten Gründen, zum Beispiel gesundheitlichen, diese wunderbare Ausstellung nicht aufsuchen können, weitere Bilder in die nachfolgende Bildergalerie eingestellt. Wir haben versucht, auch die vorhandene Stimmung, die besonders in den Abendstunden bei Dunkelheit zu verspüren war, einzufangen. Die Fotografien wurden in den vergangenen Tagen gemacht und mit Genehmigung des Künstlers Aron Demetz in unsere Onlinezeitung eingestellt - ein herzliches Dankeschön an ihn!

Wir wünschen Ihnen viel Freude und eine besinnliche Zeit beim Betrachten dieser Bilder und legen Ihnen zum Schluss noch einmal nahe, diese wunderbare Ausstellung, wenn es irgendwie geht, zu besuchen. Über 70. 000 Menschen haben es bereits getan.

Mit besten Grüßen und bleiben oder werden Sie gesund
Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Die Himmelsleiter ist wieder dort, wo sie hingehört

Symbolhaft ragt sie in den Münsteraner Himmel, als ob es nie anders war

Münster ist eine bildschöne Stadt, die es versteht, sich mit spektakulären Kunstwerken in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken, so auch dieses Jahr! Die Himmelsleiter am Lamberti-Kirchturm strahlt nach einem halben Jahr Entbehrung nun wieder bis zum Frühjahr 2028 weit in das Münsterland hinein. Ein sehenswertes Kunstwerk, insbesondere während und nach der früh eintretenden Dunkelheit. Sie berührt Himmel und Erde an unterschiedlichen Enden und verbindet sie auf eine faszinierende Art und Weise.
Ein besonders himmlischer Eindruck erschließt sich jedem, der, wie auf dem Bild dargestellt, durch die Häuserschlucht auf die am Ende liegende Himmelsleiter schaut. Wie ein Wahrzeichen erhebt sie sich in den Münsteraner Nachthimmel.

Aber auch der Blick vom Domplatz durch die jetzt entlaubten Baumkronen auf den Kirchturm offenbart die Schönheit dieser Installation. Nur die fleißigen Engelchen, die angeblich auf der Himmelsleiter hinauf und hinab gehen sollen, waren nicht zu sehen. Wahrscheinlich war es schon zu dunkel und vermutlich sitzen sie irgendwo in der Kirche, man muss sie halt nur finden. Doch sehen kann sie ohnehin nur, wer selbst ein kleiner Engel ist, oder?

Wenn es Ihnen draußen zu kalt wird, dann suchen Sie das Innere der prächtigen Kirche auf und lassen den unteren Teil der Himmelsleiter auf sich wirken. Malerisch ragt er vor dem Orgelprospekt zum Kirchenhimmel empor. Das Kunstobjekt wurde, wie mittlerweile allseits bekannt, von der Künstlerin Billi Thanner erschaffen. Seit den 1990er-Jahren hat sie sich in ihren künstlerischen Werken, die die Malerei, die Erschaffung von Skulpturen und Rauminstallationen, aber auch bestimmte Aktionen umfassen, der Schönheit verschrieben.

Zum Kunst-Projekt Himmelsleiter merkte Billi Thanner einst an: 
"Meine Installation soll auch den persönlichen Weg des Menschen zu Gott darstellen. Dieser Weg führt über die Stufen der Tugenden, Sprosse für Sprosse. Meine Himmelsleiter steht in dieser Zeit vor allen Dingen für die drei göttlichen Tugenden Hoffnung, Glaube und Liebe. Wenn alle Menschen ihr Leben daran ausrichten würden, wäre das doch traumhaft!"
Beeindruckende Worte in dieser beunruhigenden Zeit von Krieg, Klimakrise und grenzenloser Ausbeutung dieser Welt. (Nachzulesen auf Seite neun in "Zwischen Himmel und Erde", Joachim Wertz & Toni Faber, Hrsg.: Schnell & Steiner, Regensburg 2022).

Auch dieses Mal war Billi Thanner bei der Illumination der Himmelsleiter, die 36 Meter lang ist und rund 300 kg schwer sein soll, wieder dabei. Die Installation durch Höhenkletterer aus Österreich hat immerhin einige Wochen gedauert. Sie bleibt, wie bereits erwähnt, noch bis zum Frühjahr 2028 auf dem Kirchturm der Lambertikirche. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und Muße und besuchen Sie dieses einmalige wunderbare Kunstwerk in und auf der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirche Westfalens.
Ein großes Dankeschön geht an die Spender, schließlich haben auch sie durch ihren finanziellen Einsatz die Himmelsleiter wieder in Münsters gute Stube geholt!

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit mit Blick auf die "Münsteraner Himmelsleiter", einmal in der nachfolgenden Bildergalerie und natürlich direkt in Münster selbst.

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard

Über den Wolken ...

Martinimarkt in Nottuln vom 9. bis 11. November

Hoch hinaus geht's wieder auf dem Martinimarkt in Nottuln. 402 Jahre Martinimarkt im historischen Ortskern von Nottuln Wer kann schon auf eine so lange Tradition zurückblicken.

Neben der Kirmes mit Fahrgeschäften, Krammarkt, mit dem Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und Genuss, Partyzelt und allerlei angebotenen kulinarischen Köstlichkeiten werden Sie auf dem Kirchplatz, wie in den vergangenen Jahren, das traditionelle Kunsthandwerkerdorf vorfinden. Es ist halt auch ein Fest der Kultur und der Vereine mit vielen Ehrenamtlichen, die Sie gerne auf Ihrem Stand begrüßen würden. Die örtliche Gastronomie freut sich natürlich ebenfalls auf die vielen Gäste und darüber hinaus ist der Sonntag wie immer verkaufsoffen.

Hier die vorgesehenen Öffnungszeiten:

09. Nov. Samstag von 15 bis 24 Uhr, Krammarkt von 15 bis 21 Uhr
10. Nov. Sonntag von 11:30 bis 23 Uhr, Krammarkt von 11:30 bis 21 Uhr
11. Nov. Montag von 10 bis 22 Uhr, Krammarkt von 10 bis 20 Uhr

Also auf zum Nottulner Martinimarkt, es gibt keine bessere Alternative an diesem Wochenende! Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit von den Sorgen des Alltags. Treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten auf dem Martinimarkt, genießen Sie gemeinsam die Atmosphäre mitten im historischen barocken Ortskern von Nottuln und nehmen die vielseitigen Angebote wahr. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gemeinsames freudiges Martinifest 2024.

Mit den Bildern vom vergangenen Martinimarkt möchten wir Sie ein wenig einstimmen auf den diesjährigen 402. Martinimarkt.

Mit besten Grüßen

Ihre Redaktion
Karin und Jürgen Gerhard